Samstag, August 5

Y.

Als ich Y. in jener Bar das erste Mal sah, beflügelte sie sofort meine Fantasie auf für mich bis dahin ungewohnte Weise. Sie hatte wunderschönes braunes Haar, große, ausdruckstarke Augen, Lippen, die einen an weiche, sinnliche Küsse denken ließen und eine Figur von üppiger Perfektion.
Als sich unsere Blicke begegneten, sah ich das gleiche Erstaunen in ihren Augen, das ich in meinem Herzen fühlte. Scheu wendeten wir die Blicke voneinander ab, nur um sie sich eine Minute später wieder kreuzen zu lassen.
Am Ende der Nacht brachen wir auf, jede für sich und ohne ein Wort gewechselt zu haben, doch nahmen wir die Verblüffung über unsere Begegnung, nahmen wir die Blicke der anderen mit - nahmen einander mit als eine Idee, die, so alt sie war, uns völlig neu erschien.

Am nächsten Morgen stand ich nackt vor dem Spiegel, meinen eigenen Kurven nachgehend und ihre im Geist darüber legend. Ich schaute meine Brüste an und stellte mir die ihren vor. Ich folgte der Linie des Busens zum Bauchnabel, betrachtete meine Scham ohne all das tatsächlich zu sehen. Ich erahnte ihre Kurven in den meinen, ließ meine Hände die Brüste entlang streichen, um mir vorzustellen, wie es wäre, andere als die meinen zu berühren. Legte die Hand in meinen Schoß, ließ die Finger über Kitzler und Schamlippen gleiten und spürte zum ersten Mal, wie sie sich für andere anfühlten. Wie würde sie sich dort anfühlen? Ähnlich oder ganz anders?

Unsere Wege kreuzten sich immer wieder aufs neue, ebenso unsere Blicke, doch sah ich in ihren nur die Fragen, die auch ich mir stellte. Aus Angst uns lächerlich zu machen, doch falsch zu liegen, schienen wir nicht in der Lage das Ist zu durchbrechen. So saßen wir ein um den anderen Abend in jener Bar, die wir uns nicht trauten aufzugeben, in der Befürchtung, eben mehr als diese Bar mit der scheußlichen Musik und den ewig gleichen, langweiligen Gästen abzuschreiben.

Eines abends, Y. war schon gegangen, verließ ich die Bar, schloss die Tür hinter mir, knöpfte meinen Mantel zu und schaute hinauf in den klaren, kalten Nachthimmel, als sich eine Gestalt aus dem Schatten des gegenüberliegenden Hauses löste und auf mich zu kam. Im Licht der Straßenlaterne erkannte ich ein kleines Mädchen mit wilden Haaren, das sich, je näher es kam, mehr und mehr in eine alte Frau verwandelte, deren Größe das einzige zu sein schien, das sie noch mit einem Mädchen verband.
„Es ist Zeit.“ Sie nahm meine Hand, öffnete sie und legte etwas hinein. „Es ist Zeit.“, sagte sie noch einmal, schaute mir in die Augen, während sie meine Hand um den Gegenstand schloss, sie erneut drückte, sich umdrehte und ging.
Ich öffnete meine Hand. Die Laterne warf ihr Licht auf einen Schlüssel, einen Hotelschlüssel, wie es schien, von einem Hotel ganz in der Nähe. Erstaunt sah ich der kleinen Gestalt nach und versuchte dem Rätsel diesen Moments auf die Spur zu kommen, doch schnell erfasste ich, das die Lösung nur im Öffnen dieser Tür liegen würde. Würde sie dahinter zu finden sein? Fast hoffte ich es, fast fürchtete ich es.

Es war ein gutes Hotel, dessen dicker Teppich im Eingang meine Schritte dämpfte. Ein Concierge an der Rezeption blickte hoch, sah mich, nickte mir zu als ob er mich schon tausendmal gesehen hätte.
Mit dem Fahrstuhl fuhr ich hinauf in den dritten Stock. Ich versuchte mir vorzustellen, was sich hinter dieser Tür verbarg - wie sie sich hinter dieser Tür verbarg. Wie würde sie mich erwarten? Ich stellte mir ihr Gesicht vor, ihre weichen Lippen, leicht geöffnet, direkt an meinen. Ihr Atem würde über mein Gesicht streichen, ich würde den Duft ihrer Haare wahrnehmen – ich öffnete wieder die Augen. Der Fahrstuhl hatte gehalten, erwartete meinen Abgang, doch ich zögerte. War ich bereit für diesen Schritt?
Als sich die Türen wieder schließen wollten, legte ich entschlossen meinen Arm dazwischen und trat hinaus auf den Flur. Ein paar Schritte noch und ich stand vor ihrer Tür. Nach kurzem Zögern steckte ich den Schlüssel in das Schloss, drehte ihn herum und trat leise ein.

Feuchte Luft vermischt mit einem leichten Duft von Rosmarin empfing mich. Ich schaute in das Badezimmer zur linken, welches mir dunkel entgegengähnte. Ich ging weiter hinein.
Sie lag, in einen Kimono gehüllt, lang ausgestreckt auf dem Bett. Ihr Haar war feucht, einige Strähnen fielen ihr ins Gesicht, sie hatte die Augen geschlossen. Ich sah mich um. Gepackte Koffer lagen auf der Ablage, nur der oberste noch offen. Neben ihr auf dem Bett lag etwas, das wie ein Skript aussah. Sie schien beim Lesen eingeschlafen zu sein. Ich zögerte. Sollte ich sie wecken oder doch lieber wieder gehen? Ich betrachtete sie. Der Kimono hatte sich leicht geöffnet und erlaubte einen Blick auf ihren schönen Hals, den Ansatz ihrer dunklen Höfe, die weiche Haut der Innenseite ihrer Schenkel. Der Wunsch, sie zu berühren wurde fast übermächtig und so drehte ich mich um, doch bevor ich auch nur einen Schritt Richtung Tür machen konnte, hörte ich ihre vom Schlaf heisere Stimme: „Hat Martha dich gefunden!“
Ich schaute ihr zu, wie sie sich aufsetzte, ihre Haare ordnete und mich dabei unverwandt ansah.
Sie stand auf, näherte sich mir und sagte leise, dicht vor meinem Gesicht: „Ich war nicht sicher, ob du kommen würdest.“
Unwillkürlich hob ich meine Hand, berührte ihre Wange, strich ihr eine Haarsträhne aus der Stirn, sog ihren Duft ein und schloss die Augen. Wie lange schon hatte ich das tun wollen.
Ich spürte ihre Hände auf meinem Körper, wie sie meiner Silhouette folgten als würden sie sich vergewissern wollen, das ich es tatsächlich bin und nicht lediglich der Schatten einer Idee. Ich näherte mich ihren Lippen, begann sie zu küssen - die Weichheit ihres Mundes explodierte in meinem Körper. Ich stöhnte auf, während ihre Hände nach meinen Mantelknöpfen tasteten. Ich nahm ihr Gesicht in meine Hände, öffnete ihre Lippen mit meiner Zunge, drang in sie ein. Ich hörte, wie sich ihrer Kehle ein Seufzer entrang und sie ihren Körper an den meinen presste.
Der Mantel fiel von meinen Schultern, der Schal wurde mir abgenommen, ich zog mit schnellen Bewegungen die Schuhe aus, sie begann meine Bluse aufzuknöpfen. Sie öffnete sie und betrachtete mich. Ich beobachtete sie, wie sie ihre Finger über meine Brüste gleiten ließ und dem Weg ihres Fingers mit ihren Blicken folgte. Ein Schauer lief mir über den Rücken. Ihr Blick hob sich. Wir sahen uns an und begannen uns von neuem zu küssen. Leicht ließ ich meine Hände unter ihren Kimono gleiten, ertastete ihre Formen, erspürte ihre warme, glatte und unendlich weiche Haut.
Wie im Rausch begannen meine Hände sie aufzuspüren ihr nachzugehen, ihre besonders empfindlichen Stellen zu orten und diese zu reizen. Wie ein Echo meiner Bewegungen fühlte ich dabei ihre Hände auf meinem Körper, wie sie meine Scham berührten, meine Beine leicht öffneten und ertasteten, während meine Hände es ihr gleich taten.
Scharf zogen wir beide die Luft ein. Meine Beine drohten unter mir nachzugeben und auch in ihren Augen sah ich das Ringen um Fassung. Ich setzte mich aufs Bett, hielt ihre Hand. Sie stand vor mir und schaute mich an. Leicht spreizte ich meine Beine unter ihrem Blick und zog sie zu mir heran. Ich küsste sie und ließ meine Hände über ihren Po gleiten, drückte ihn leicht und hörte, wie sie aufstöhnte. Ich öffnete ihre Beine, betrachtete sie, begann sie zu streicheln und vorsichtig zu lecken. Sie streckte mir ihr Becken entgegen, stöhnte und seufzte immer drängender, während ich mutiger wurde und in sie drang, ihre innere Hitze in mich aufnahm – sie fast wie meinen eigenen Gedanken in mir spürte. Sie kam, sie explodierte – laut stöhnend presste sie ihre Scham an mich und ließ erst ab, als ihre Atmung sich ein wenig beruhigt hatte. Sie ging in die Knie, sah mich an und küsste mich, beugte sich dabei so weit vor, das ich mich nach hinten auf das Bett fallen ließ.
Sie setzte sich rittlings auf mich drauf, rieb ihre nasse Scham an meinem Bein, küsste mich gierig und begann mich zu streicheln. Sie nahm eine meiner Brustwarzen in den Mund, biss leicht hinein, liebkoste sie mit ihrer Zunge, während eine Hand meinen Kitzler streichelte, die Lippen öffnete und mit einem Finger in mich eindrang. Jede Faser meines Körpers, jede einzelne Pore, jede Nervenzelle stellte sich auf, öffnete sich, reckte sich ihr entgegen. Ich spürte jedes noch so kleine Detail ihrer nassen Scham, die sie noch immer an meinem Bein rieb. Ihren Duft, ihre Haare, ihren Körper, all das nahm ich, ebenso wie meinen Duft und meinen Körper, um ein vielfaches verstärkt wahr und es dauerte nicht lang und es brach auch aus mir heraus.


„Wie merkwürdig dir das alles vorgekommen sein muss.“
Wir lagen nebeneinander in unsere Decken gehüllt und sahen uns an.
„Was meinst du?“
„Na, Martha und der Schlüssel.“
Ich lachte: „Vor allem der kryptische Satz. Richtig gruselig.“
Y. schaute mich erstaunt an „Was meinst du?“
„Sie sagte so etwas wie `Es ist Zeit!´ - zweimal.“
„Martha hat mit dir gesprochen?“
„Ja, warum nicht?“
Sie zögerte.
„Martha kann nicht sprechen. Sie ist ohne Stimmbänder auf die Welt gekommen. Bist du sicher, das sie mit dir gesprochen hat?“
Ich erschauerte.
„Ganz sicher.“
Wir schauten uns an. Sie nahm meine Hand, küsste sie und schmiegte ihr Gesicht hinein. Wir verloren uns in unseren Gedanken bis uns die Augen zufielen.
Als ich aufwachte war Y. weg. Ich sah mich um. Keine Kleidung, kein Koffer, kein Buch, nichts bezeugte noch ihre Existenz. Ich drehte mich um. Ihre Seite des Bettes hatte sie locker gerichtet. Auf der Decke lag etwas, das aussah, wie das Skript, in dem sie noch vor ein paar Stunden gelesen hatte.
Ich nahm es. Auf der Titelseite hatte sie nur ein flüchtiges Herz gemalt und ein Y darunter gesetzt.
Der Titel des Skripts lautete „Die Unerfüllbare“

Es pocht an der Tür. „Miss? Miss, wir versuchen sie schon seit einer Stunde zu wecken. Ihr Wagen kommt in einer halben Stunde.“
Ich fahre hoch. Erschrocken sehe ich mich um. Die zweite Bettseite ist unberührt. Die gepackten Koffer auf der Ablage, der oberste offen stehend, mahnen mich, nichts zu vergessen - mich nicht zu vergessen. Die Schlaftabletten auf dem Nachtschrank sagen mir, das ich jedoch genau das will.
Ich sinke zurück in die Kissen. Ich schüttle den Kopf und versuche mich zu erinnern.
Was war geschehen? Wo bin ich? Wo ist sie?
Es pocht wieder an der Tür.
Zerstreut rufe ich: „Ja, danke, ich werde gleich unten sein.“
Widerstrebend schlüpfe ich in die offensichtlich am Vorabend herausgelegte Kleidung, schmeiße die letzten verstreuten Sachen in den Koffer, verschließe ihn und nehme mein fertig gepacktes Handgepäck.
Als ich das Haus verlasse, öffnet ein Page die Tür einer Limousine, die bereits wartend vor dem Hotel steht. Noch immer verwirrt, noch immer in gefühlten zwei Welten gleichzeitig lebend, lasse ich mich in den Sitz gleiten und schließe die Augen – versuche zu verstehen. Ich meine, sie noch immer zu riechen, ihre Haare auf meinem Körper zu spüren, ihre Stimme zu hören, wie sie mir leise etwas ins Ohr flüstert.
Als ich meine Augen wieder öffne, schaue ich direkt in die großen, braunen Augen einer Frau, deren sinnliche Lippen Worte an mich formen. Ich erkenne die Stimme.
„Hallo, ich bin Y. Ich bin heute Ihr Chauffeur und fahre Sie wohin Sie wollen.“
Ungläubig blicke ich sie an, mustere sie von oben bis unten, wage nicht zu hoffen. Wie um mich zu versichern, wandert mein Blick auf den Beifahrersitz, auf welchem tatsächlich etwas liegt, das einem Skript ähnelt.
Ich lehne mich zurück, lache fast, schaue ihr in die Augen, betrachte für einen Moment ihr wunderschönes Haar, das hier und da unter der Mütze herausschaut und entschließe mich, es zu wagen:
„Wenn der Titel des Skripts da vorne „Die Unerfüllbare“ lautet, entscheiden Sie wohin es geht.“

Donnerstag, Juli 6

Für T.

Nichts schmerzte sie mehr, als die Tatsache, das er, während er sie mit seiner Hand zwischen ihren gespreizten Beinen berührte, sie ertastete und erspürte, ausschließlich in ihr Gesicht sah. Es war als wollte er herausfinden, ob er das Richtige tat.
Doch es war zu spät, Abstand zu nehmen. Ihr Körper hatte sie bereits verraten. Noch hatten ihre Schamlippen ihr Geheimnis für sich behalten doch jetzt zogen seine Finger sie leicht auseinander und die Feuchtigkeit quoll hervor, lief an ihrem Anus hinunter und begann sich als Fleck auf der Matratze zu sammeln.
Ein Stöhnen entrang sich ihrer Kehle. Ihr Becken begann sich, fast gegen ihren Willen, ihm entgegenzustrecken. Durch halbgeschlossene Augen sah sie, wie er noch immer den Blick auf ihrem Gesicht ruhen ließ. Ein leichtes, fast siegesgewisses Lächeln umspielte seine Lippen.
Als ob es hier um Punkte ginge, dachte sie bei sich und schloss die Lider, um sich seinen Augen zu entziehen. Sie konnte nicht mehr zurück, zu geil war sie, aber sie hatte noch eine Welt mit einem Mann und in dessen Blicke rettete sie sich hinter geschlossenen Augen.
Er, der ihrer Mitte verfallen war, der es nie wagen würde, den Blick von ihr abzuwenden - und so ließ sie die Hände des Einen mit den Blicken des Anderen verschmelzen. Ließ seinen Kopf zwischen ihre Schenkel gleiten, seine Zunge ihre Lippen öffnen, ihren Saft kosten, ihr zart in den Kitzler beißen, sie mit den Fingern penetrieren und diese anschließend, nass wie sie waren, die Innenseite ihrer Schenkel entlang streichen. Seine Zunge folgte der Spur, nahm ihren Saft auf, verirrte sich in die Kniekehlen und kehrte auf der anderen Seite wieder zurück.
Er richtete sich auf, spreizte ihre Beine noch weiter auseinander und in seinem Blick lagen wilde Erregung und pures Glück beieinander. Er strich ihr über die Pussi. Seine Erektion reckte sich ihr zwischen seinen Beinen hervorschauend entgegen. Er nahm ihren Kitzler zwischen seine Finger und massierte ihn leicht. Beugte sich über sie, um ihn in den Mund zu nehmen, leicht an ihm zu saugen, ihn mit seiner weichen Zunge zu umschmeicheln. Er ließ seine Zunge über die Schamlippen gleiten, teilte diese, drang leicht zwischen sie. Erneut penetrierte er sie mit seinen Fingern, dehnte sie ohne Brutalität, so dass er fast seine Hand in ihr versenken konnte. Fühlte ihr weiches, nicht glattes Inneres, ihre Hitze, die Feuchtigkeit. Bei dieser Vorstellung reckte sich ihr Becken drängender als zuvor der Hand entgegen, die sie dort tatsächlich berührte.
Sie fühlte ihr aufgespreiztes Loch, spürte, wie seine Finger darin spielten, sie von innen streichelten. Als sie kurz davor war, zu explodieren entzog er ihr die Hand. Nein, flehte sie in ihrem Inneren und sah sein lächelndes Gesicht vor sich, hör nicht auf, doch er wichste sich, rieb seinen Schwanz mit ihrem Saft ein, drückte leicht seine Eier, bis jeder Zentimeter davon glänzte. Er stöhnte und sie erkannte, das er kurz davor war zu kommen, doch er hörte auf. Erneut öffnete er ihre Schamlippen, versenkte seine Finger, schaute dabei zu, wie seine Hand mit ihrem Körper verschmolz und wichste, seinen nassen, schon tropfenden Schwanz. Als sie das sah, als sie das spürte, zerriss es sie. Laut brach der Höhepunkt aus ihr heraus und sie fühlte, wie sich die Muskeln ihres Lochs immer wieder wellenartig um seine Hand zusammenzogen. In diesem Moment hörte sie ihn keuchen, spürte sein Zucken und seinen Saft, mit dem er sie vollspritzte.
Ermattet senkten sich ihre Schenkel, in ihrer Fantasie verstrich sie seinen Saft auf ihnen, verteilte noch ein wenig davon in ihrer Mitte. Für einen Moment hielt sie die Augen noch geschlossen. Sie wollte nicht zurückkehren.
Als sie es dennoch tat und die Augen öffnete, begegnete ihr der Blick, der der eines kleinen Jungens war. Er grinste sie leicht verlegen an, als wolle er hören, das er alles richtig gemacht habe. Sie strich an seinen Beinen entlang, legte ihre Hand auf sein Zentrum – und spürte nichts. Nicht der Hauch einer Erektion verdeutlichte ihr die Freude, die sie gehofft hatte, ihm zu vermitteln. Er schaute sie nur an. Sie drehte den Kopf weg, damit er nicht sehen konnte, wie sie mit den Tränen rang.
Sie begriff, das er sich auf dieser Ebene nie mit ihr auf eine für sie befriedigende Weise verbinden würde – das er es auch schon zuvor nie wirklich getan hatte, denn er fühlte einfach nicht das, was sie spürte. Stets würde sie das Land sein, das er ob dessen Mentalität und dessen Temperament liebte, jedoch würde er nie die Sprache erlernen.
In diesem Moment musste sie anerkennen, was sich nicht mehr verdrängen ließ - nicht ihre Grenzen waren die seinen – seine waren die ihren.